Wer steckt hinter der neuen Kunst im Haus?
Jakob Huger, 23 Jahre alt, schloss seine fotografische Ausbildung an der Graphischen in Wien ab, wo er seine Leidenschaft für analoge Großformatfotografie entdeckte. Durch seinen Vater, einen Werbefotografen, hatte er bereits früh Kontakt zur Fotografie. Für Jakob ist Fotografie nicht nur Handwerk, sondern auch ein Weg, seine persönliche Sichtweise auf die Welt zu teilen.
Jakob Huger zeigt den Prozess der analogen Großformatfotografie
Der Prozess hinter Jakobs Arbeiten ist sorgfältig und entschleunigend. Die Großformatfotografie erfordert Präzision und Geduld. Zuerst wählt er die Location aus und plant den perfekten Zeitpunkt, um Licht und Wetter abzustimmen. Erst wenn alles passt und er das Motiv auf der Mattscheibe sieht, drückt er den Auslöser – oft nach einem bis zu 30 Minuten langen Prozess. Dieser meditative Ablauf fasziniert ihn immer wieder.
Die Inspiration
Jakob findet Inspiration vor allem in der Ruhe und der Schönheit des Moments. Mit der analogen Großformatfotografie taucht er tief in die Details ein und erschafft Bilder, die Zeit und Raum beinahe greifbar machen. Jedes seiner Werke ist ein Versuch, die Essenz eines Ortes oder Gefühls festzuhalten.
Welches seiner Werke berührt ihn am meisten?
Das Bild der Radfahrer am Attersee ist für Jakob besonders. Viele fragen sich, warum die Radfahrer unscharf dargestellt sind – doch das war eine bewusste ästhetische Entscheidung. Ein Freund von ihm, selbst begeisterter Radfahrer, erklärte ihm eine tiefere Bedeutung: Beim Radfahren verschwimmen die Details des Fahrrads, und die Umgebung tritt in den Vordergrund. Es geht um das Erlebnis, nicht um die Technik – und genau diese Idee spiegelt das Bild wider.
Wie werden die Materialien gewählt?
Qualität und Langlebigkeit sind für ihn entscheidend. Seine Negative – schwarz-weiß und aus hochwertigem Film – sind bei richtiger Lagerung über 100 Jahre haltbar. Für den Druck verwendet er Hahnemühle Fine Art Papier, das außergewöhnliche Farbtreue und Detailgenauigkeit bietet. Auch die Prints sind lichtbeständig und können über ein Jahrhundert erhalten bleiben. So wird jedes Foto zu einem zeitlosen Kunstwerk.
Warum passen die Bilder zum Zeitgeist Vienna?
Die Verbindung liegt im Ursprung: Sowohl die Bilder von Jakob Huger als auch das Zeitgeist Vienna haben ihre Wurzeln im Waldviertel. Dieser regionale Bezug, vereint mit einer modernen und hochwertigen Umsetzung, schafft eine zeitlose Ästhetik, die sowohl das Haus als auch die Werke von Jakob Huger prägt. Die bereits vorhandenen Kunstwerke und Unikate im Zeitgeist Vienna ergänzen sich perfekt mit Hugers Arbeiten, da sie dieselbe Mischung aus österreichischer Identität und zeitgemäßer Interpretation verkörpern. Die Kunst fügt sich harmonisch in das moderne Ambiente des Hauses ein und spiegelt dessen Philosophie wider: Innovation und Tradition im Einklang. So wird das Zeitgeist Vienna nicht nur zu einem Ort des Aufenthalts, sondern auch zu einem Raum für ästhetische Erlebnisse, die den Gast mit der Kunst und der Geschichte der Region verbinden.
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